Temperaturen beim Training


Abgesehen vom beunruhigenden Trend, die Hunde bis in die heißen Monate hinein sportlich an ihre Grenzen zu bringen, und leider oft auch darüber hinaus – ist es Vielen vielleicht auch gar nicht bewusst das der Hund die Temperatur sehr schlecht regulieren kann.


Wenn es für uns angenehm ist, wird dann einfach der Pulli gegen ein T-Shirt getauscht, droht dem Hund unter falscher Belastung Lebensgefahr. „Aber er will doch und er macht das Freiwillig...“ bis hin zu „er braucht die Auslastung auch ab und an im Sommer“ hört man leider viel. Außerdem finden auch zahlreiche Events im Sommer statt die vermitteln: „Das machen so viele, dann kann das bisschen laufen doch gar nicht schlimm sein.“


In einer jungen Studie in England hat man die Körpertemperatur von Hunden auf simmulierten Rennen, bei einer gefühlten Temperatur von -5°C bis 11°C gemessen. Sie fanden einen Zusammenhang zwischen der steigenden gefühlten Temperatur und der Körpertemperatur der Hunde. Die Körpertemperaturen waren so hoch, dass die Hunde drohten zu überhitzen, obwohl es von der Außentemperatur nicht darauf schließen ließ. Besonders anfällig sind ältere Hunde, junge und weniger gut trainierte Hunde.

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In Australien wurde aufgrund Dieser und anderer Studien, von Wissenschaftlern und Experten eine Tabelle herausgegeben, welche versucht das Starten auf Rennen nur dann zuzulassen, wenn die Aufgelisteten gefühlten Temperaturen nicht überschritten werden – zum Schutz der Hunde.


Wenn ihr jetzt daheim Trainieren wollt, versucht nicht diese Tabelle bis in den orangen Bereich auszureisen. Denkt immer daran, dass ihr für euren Hund entscheiden müsst. Die Hunde können durch deine Fehlentscheidung sterben oder sehr krank werden. Siehe auch den Artikel "Überhitzen"

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